Gesundheit – Selbstvertrauen – Selbstwirksamkeit

Gesundheit – Selbstvertrauen – Selbstwirksamkeit

Posted by Redaktion in Allgemein, Gesundheit 16 Nov 2020

Seit Monaten folgt einer beängstigenden Corona-Schlagzeile die nächste. Ein eingeschränkter Lockdown ist verhängt. Für viele von uns ist das wirtschaftliche und / oder private Leben massiv eingeschränkt. Was wird aus mir wirtschaftlich, gesundheitlich, privat? Wie werde ich mit den noch unabsehbaren Folgen dieser Krise klar kommen? Wie soll ich umgehen mit all diesen Sorgen und Problemen? Und wie ruhig und dabei psychisch gesund bleiben? Hierzu ein paar Hinweise und Tipps wie wir psychisch gesund bleiben…

Psychisch gesund bleiben: Konsumiere Nachrichten und Medien sparsam

Für viele von uns ist es auch spannend tagesaktuell zu verfolgen, was gerade alles bei uns und in der Welt passiert. Ja, es ist auch aufregend sich Gedanken zu machen, wie so manches gesellschaftliche oder ganz persönliche Problem gelöst werden könnte. Manchmal kann man sich in dieser Ausnahmesituation sogar besonders aktiviert fühlen und fasziniert sein vom Geschehen. Und das kann dazu führen, dass man ganz besonders viel an den Schlagzeilen, am Handy, im Internet hängt.  Gleichzeitig ist aber eines nachgewiesen:

Das allgemeine Angstniveau steigt

Medien können Ängste auslösen und ganz besonders Bilder, die einen großen Einfluss auf unsere Emotionen haben. Du weißt bereits von Dir, dass du sehr beeinflussbar bist und emotional leicht mitgenommen wirst? Dann verzichte auf die Dauerbeschallung. Ziehe dich mal wieder in deine Mitte zurück. Du könntest die Nachrichten auch nur per Radio verfolgen, oder nur einmal täglich dich informieren. Das reicht in der Regel vollkommen aus, um informiert zu bleiben. Denn ein permanentes Verfolgen neuester Entwicklungen führt oft zu einer bewussten oder unbewussten Frage: Was kommt als nächstes? Und als nächstes?… Diese permanente gedankliche Beschäftigung mit Zukunftsfragen löst Ängste aus, verunsichert und macht uns immer beeinflussbarer. Dies trägt zu einer allgemeinen Anspannung psychisch wie auch körperlich bei. Wir geraten mit unserer Aufmerksamkeit immer weiter nach außen, statt das Hier und Jetzt wahrzunehmen. Und das Hier und Jetzt ist dabei meistens besser als gedacht.

Psychisch gesund bleiben, wie geht das?

Triff deine Entscheidungen bewusst

Auch ständige Fragen nach dem aktuell richtigen Verhalten verunsichern uns. Dies wird auch dadurch geschürt, dass permanent neue Maßnahmen verkündet werden und alle möglichen Meinungen aus vielen Perspektiven gesendet werden. Dies alles kann uns ganz konfus machen, wenn wir nicht wieder einmal ausschalten und bei uns selbst ankommen. Wenn du dich also nicht ständig von neuen Zweifeln befallen lassen möchtest und dir künstliche Belastungen durch ein immer mehr gedankliches Hochfahren ersparen möchtest, dann entscheide dich bewusst genau EINMAL. Triff deine Entscheidung in Abstimmung mit deinen Werten und Haltungen und bleib dabei.

Psychisch gesund bleiben bedeutet auch: Handle danach! Und wann immer du – in größeren Abständen – neue Informationen erhältst, bleib flexibel und passe deine Entscheidung an. Aber verlasse dabei nie dich selbst, denn es gibt nicht die eine einzig richtige Patentlösung.

Psychisch gesund bleiben: Sorge vor und gut für dich

Das Gefühl ohnmächtig zu sein, nichts tun zu können oder hilflos zu sein belastet uns schwer. Natürlich wird dies in Zeiten dieses Virus ungemein befeuert, da wir alle nicht wissen können, wohin wir steuern. Ja stimmt, die Gesamtsituation können wir derzeit kaum beeinflussen, wohl aber einzelne Faktoren. Und das ist enorm wichtig zu erkennen und für uns nutzbar zu machen. Denn sobald wir aktiv werden und Verantwortung übernehmen, stärken wir unsere Selbstwirksamkeit und unser Vertrauen dahingehend, dass wir nicht ohnmächtig sind und etwas tun können. So entkommst du deinen Ohnmachtsgefühlen. Ein Gefühl des vorbereitet  und aktiv seins erlöst dich aus dieser Starre. Also überlege dir: Was kannst du tun? Wie kannst du vorsorgen? Wie kannst du dir selbst und anderen helfen?

Vielleicht sind das für dich ein paar mehr Gespräche mit Gleichgesinnten und ähnlich Betroffenen. Oder du stornierst endlich dein Ticket, damit du dir Unsicherheiten bzgl. einer Reise ersparst. Oder du organisierst Nachbarschaftshilfe. Was kannst du also tun, um diesem Gefühl von Ohnmacht zu entrinnen? Werde aktiv!

Achte auf deine Urteile und Bewertungen

Jedes Erlebnis ist immer nur so belastend, wie wir es bewerten. Deshalb frage dich einmal, wie du deine aktuelle Situation beschreibst. Denkst du in Worten wie: Killervirus, große Bedrohung, wirtschaftliche Katastrophe…oder  Vorsorge und Prävention, vorübergehende Einschränkung , Entschleunigung und Zeit haben, neue Chancen…

Unsere Gedanken und Worte haben einen großen Einfluss auf unsere Stimmungen, unsere Gefühle und in der Konsequenz auf unsere Handlungen. Auch deswegen ist der exzessive Medienkonsum als so gefährlich einzuschätzen. Gefährlich für unsere Psyche aber auch für unser körperliches Wohlbefinden. Denn in unserem Kopf können wir jede negative Information so ausschmücken und uns vorstellen, dass wir glauben die Welt könne davon untergehen.

Psychisch gesund bleiben: Tausche dich aus und kontaktiere andere

Wenn du dich von vielen Sorgen belastet fühlst, öffne dich und tausche dich darüber aus. Du bist ganz sicher nicht allein damit. Deine Sorgen zu teilen, dich verstanden und gefühlt zu fühlen, und gemeinsam darüber und über evtl. Auswege zu sprechen, kann einen großen Unterschied machen. Wir müssen unsere Sorgen auch aussprechen dürfen.

Damit steigt die Chance, dass wir zu ihnen Abstand gewinnen. Dies geschieht besonders, wenn wir uns Gesprächspartner suchen, die ebenfalls positive Perspektiven suchen und auch positive Nachrichten hören oder schauen. Ja, auch diese gibt es, aber man muss sich mehr darum bemühen, sie zu finden. Mach dir kein schlechtes Gewissen, indem du dir sagst: „Höre auf dir Sorgen zu machen! Du bist doch noch gut dran!“, denn das hilft leider gar nicht. Eher baust du damit nur noch mehr Druck auf dich selbst aus. Deshalb versuche ich persönlich in derartigen Momenten umzuschalten auf Perspektiven wie: Wo kann ich noch Vorsorge leisten, um aktiv zu werden und mich besser zu fühlen? Mit wem kann ich mich noch austauschen? Wo fühle ich mich verstanden? Welche Personen inspirieren mich im Netz oder anderswo? Wer bringt mich dazu, neue positive Gedanken zu bewegen oder zu lachen?  Was könnte ich jetzt auch alleine machen (wie in die Natur gehen, einen aufbauenden Film sehen, ein beflügelndes Buch lesen)?

Es gibt viele Möglichkeiten dich unterstützen zu lassen wie die Telefonseelsorge. Nicht immer musst du dafür Geld ausgeben.  Und selbstverständlich bin auch ich für dich da. Manchmal wirken bereits einzelne oder wenige Termine, die du dir bei mir schenkst, kleine Wunder. Ich frage andere Fragen als deine Freundinnen, höre dir zu und befrage gemeinsam mit dir dein Unbewusstes. Was tut dir gut  und wie kommst du dahin?

Warte nicht zu lange, denn ein dauerndes Kreisen um die eigenen Sorgen in Dauerschleife ist gar nicht gesund. Du gerätst irgendwann früher oder später in ein sinnloses Grübeln, das im schlimmsten Fall dir irgendwann vorgaukeln kann, dass das ganze Leben sinnlos erscheint. Lass es nicht so weit kommen!

Sei gut und sanft zu dir selbst

In Krisenzeiten ist dies mehr denn je wichtig für uns alle. Versuche dir jeden Tag etwas Gutes zu tun. Und achte darauf, dass du genügend schläfst, ausreichende Pausen machst, etwas Gesundes isst und genug trinkst, bewege dich draußen oder auch zu Hause auf einer Matte, sprich mit deinen Lieben, erlaube dir täglich irgendeinen Genuss, sorge für Entspannung und Lachen, sei kreativ und male oder fotografiere mal wieder, backe dir einen Kuchen oder spiele ein Spiel mit deiner Nachbarin, kuschle mit deiner liebsten Person und hab Spaß mit ihr und probiere mal etwas neues, ungewohntes aus. Das fördert und stärkt deine Selbstwirksamkeit und erhöht dein Selbstwertgefühl.

Psychisch gesund bleiben ist kein Buch mit sieben Siegeln. Alles was dir Freude bereitet ist gerade gut genug und hilft, Stresssymptome abzubauen.

Blicke zuversichtlich mit einem positiven Selbstkonzept in die Zukunft

Es gibt auch noch ein Leben außerhalb von Corona und deinen persönlichen Herausforderungen. Krisen sind Ausnahmezustände. Der Spuk wird vorbei gehen. Krisen kommen und vergehen auch wieder. Mach dich wegen der Zukunft nicht verrückt. Der Tag heute könnte schön werden. Was steht dir dafür schon jetzt zur Verfügung?

Stell dir vor, du schaust in der Zukunft  zurück auf diese Zeit, wenn alles gut gegangen sein wird. Was wirst du dann denken und fühlen? Was siehst du da in deinen Erinnerungen? Spür die Entspannung und Leichtigkeit, die inzwischen eingetreten sein wird. Und vielleicht erkennst du aus der Zukunft sogar, welche Wege dich da raus gebracht haben werden. Welche Erkenntnis hat dann wohl dein Leben positiv verändert?

Eine gute Zukunft wartet auf dich

Deine Zukunft wird kommen und ich wünsche Dir, dass du ihr gesund und gestärkt gegenüber treten kannst. Wenn du mehr zu diesen Themen erfahren möchtest und neue Schritte einleiten möchtest, dann melde dich bei mir.

Ich habe täglich mit Ängsten, Unsicherheiten, Zweifeln, unterschiedlichsten Fragen und den damit einhergehenden Symptomen meiner Klienten und Klientinnen zu tun. Gemeinsam finden wir leichter deinen Weg der Gesundheit, Zufriedenheit, Veränderungsbereitschaft und des Glücks. Meine Praxis steht dir jederzeit offen!

 

Rufen Sie mich an 0711 88 77 812 – Ihre Heilpraktikerin für Psychotherapie und Kunsttherapeutin Ute Steinke-Spangenberg aus Stuttgart Degerloch